Handlungssicher in Krisensituationen.
Vermittelung von Kompetenzen und Techniken in den Bereichen Aggressionsmanagement, Krisenkommunikation, Deeskalation und Selbstregulation für Fachkräfte.
Themen & Inhalte
Modul 1: Grundlagen des Aggressionsmanagements
Verständnis von Aggressionsursachen und Prävention.
- Einführung in Aggressionsmanagement & Deeskalation
- Macht & Ohnmacht
- Rechtliche Grundlagen (Notwehr, Aufsichtspflicht)
Modul 2: Ursachen & Auslöser von Aggression
Psychologische Hintergründe und Modelle zur Analyse von Konflikten.
- Bedürfnisorientierte Ansätze
- Nähe und Distanz
- Täterstrategien
- Kommunikationsmodelle
- Konflikttheorien (Eisberg-Modell)
Modul 3: Eskalationsverlauf & Deeskalation
Krisensituationen erkennen und professionell handeln.
- Krisenablaufschema & Affektionskurve
- Krisenintervention & Sicherheitsstrategien
- Krisenkommunikation
- Körpersprache & nonverbale Deeskalation
Modul 4: Praktische Deeskalation & Selbstschutz
Handlungssicherheit in kritischen Situationen.
- Selbstschutztechniken
- Konflikttrennung & sichere Umgebungsgestaltung
- Festhalte- und Fixierungstechniken
Modul 5: Fehlerkultur & Teamarbeit
Verarbeitung von Krisensituationen & Prävention von Belastungen.
- Reflexion & Verhaltensanalyse
- Stressbewältigung & Selbstkontrolle
- Dokumentation & rechtliche Absicherung
Abschluss & Zertifizierung
Runder Abschluss des Trainingsprojekts.
- Fallbeispielbearbeitung
- Feedbackrunde
- Zertifikat "Deeskalation im pädagogischen Alltag"
Thomas Theuring
Ausbildung:
- Diplom Sozialpädagoge/Sozialarbeiter
- Zusatzqualifikationen als Anti-Aggressionstrainer (AAT®), Deeskalationstrainer® und Coolness-Trainer nach "contra de", PART®- Trainer, sowie als Ehrenamtskoordinator® und Kinderschutzfachkraft.
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Beruflicher Hintergrund:
Seit 2001 arbeite ich hauptberuflich in verschiedenen Arbeitsfeldern der Jugend- und Familienhilfe. Dazu gehörten, neben der offenen Kinder- und Jugendarbeit, die ambulanten Maßnahmen der Jugendgerichtshilfe und die ambulanten Hilfen zur Erziehung. Aus aktiver Leitungstätigkeit der letzten Jahre verfüge ich über eine langjährige Erfahrung in Struktur- und Organisationsaufgaben auf Einrichtungs-, Bereichs- und Trägerebene. Politisch und fachlich prägt mich die Expertise mehrerer Jahre aktiver Mitarbeit im Jugendhilfeausschuss der Stadt Leipzig und als Vorsitzender des Fachverbandes Evangelische Jugendhilfe des Diakonischen Werkes Sachsen.
Leitlinen:
Handlungsleitend ist für mich die Frage, wie wir als Fachkräfte potentiell gefährliche pädagogische Situationen sicher für Mitarbeitende und Klienten gestalten können. Die konsequente Trennung zwischen dem aggressiven Menschen als Person und seinem Handeln als Tat bildet hierbei das ethische Fundament um die Sicherheit der Mitarbeitenden mit den Schutzbedürfnissen der Klienten in Einklang zu bringen. In meiner Arbeit als Fort- und Weiterbildner liegt mein Fokus darauf, Fachkräften individuelle Handlungssicherheit in kritischen Situationen zu vermitteln. Neben den rechtlichen Rahmenbedingungen und Arbeitsschutzfragen ist es mir ein Anliegen die pädagogischen Situationen so an die Bedürfnisse und besonderen Herausforderungen anzupassen, dass wir zum einen Impulsdurchbrüche rechtzeitig erkennen und vermeiden, bzw. im Ernstfall auch physische und psychische Sicherheit herstellen können. Insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, oder Klient:innen mit besonderer Schutzbedürftigkeit aufgrund geistiger oder körperlicher Einschränkung, werden wir damit unserem Hilfe- und Schutzanspruch gerecht.
In meinen Trainings vermittle ich ein Verständnis für Ursachen und Auslöser von Aggressionen, pädagogisches Aggressionsmanagement, Sicherheitsmaßnahmen, Krisenkommunikation sowie praktische Fähigkeiten wie nonverbale Deeskalation, Selbstschutz, Konflikttrennung und sichere Festhaltetechniken. Zusätzlich lege ich Wert auf Strategien zur Stressbewältigung, Selbstkontrolle und Selbstfürsorge.
Ich arbeite mit Partnern aus Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, Eingliederungshilfe/Teilhabe/ Inklusion, Schulen, Pflege- und Gesundheitswesen sowie Weiterbildungsinstituten zusammen und bin gern offen für weitere Handlungsfelder.
Referenzen:
Mit dem Thema „Handlungssicherheit, Aggressionsmanagement, Deeskalation“ bin ich seit mehr als 15 Jahren als Seminarleiter unterwegs und kann auf zahlreiche Auftraggeber und Referenzpartner in:
- Bildungsinstituten (Diakademie Sachsen, VWA Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Leipzig, Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit, LaSub Leipzig)
- verschiedenste freie Träger der sozialen Arbeit in Sachsen, Berlin und Brandenburg mit Einrichtungen in den Bereichen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, Menschen mit Behinderung/ Teilhabe/ Inklusion, Beratung, Verwaltung, Eingliederungshilfe, Gesundheit und Altenhilfe,... (z.B. Diakonie Görlitz, DRK, Diakonie Pirna, Pandechaion, BBW Leipzig, Kinderarche Sachsen, IB Mitte, AWO Chemnitz, Different People Chemnitz, INFA Leipzig, Stephanus gGmbH Berlin, ISONA, Diakoniewerk Westsachen, Hope Shelter, Stadtmission Dresden, Lebenshilfe Meißen, Die Brücke- Wohnstätten, Dorfgemeinschaft Graupa, Caritas Leipzig, Diakonie Leipziger Land, u.v.w.)
- Schulen und Bildungseinrichtungen in Leipzig und Sachsen (Förderschulen GB , EH)
- Behörden und Beratungsstellen (Stadt Leipzig (Gesundheitsamt, Jugendhilfe und ASD), Landratsamt Bautzen, Berufsgenossenschaft Gesundheits- und Wohlfahrtspflege, etc.)
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